Ferah tôm sél!
Wraksith - Wegbegleiter  
  Anaginni - Beginn
  Sibbia - Über uns
  Folmarved - Handwerk
  => Brettchenweben
  => Färben
  => Lederarbeiten
  => Nadelbinden
  => Spinnen
  => Sprang
  Projekte
  Spellunga - Anekdoten
  Bref - Botschaft an uns
  Gifràgi - Links
  Impressum
Das Copyright aller Bilder und Texte liegt bei der Gruppe "Ferah tôm sél"
Sprang
"

Sprang

Befassen wir uns mit der alten, fast vergessenen und um so faszinierenderen Technik des Sprang. Das besondere an dieser Technik ist, dass sie auf fast allen Kontinenten praktiziert wurde, in Agypten, Mittelamerika, Nord-, Ost- und Mitteleuropa, völlig unabhängig von einander.  Der erste Fund war ein Haarnetz in Dänemark (Borum Eshöj) in Jahr 1871, es wurde circa auf das Jahr 1400 v.Ch. datiert. Dänische Studenten versuchten nun dieses Haarnetz zu rekonstruieren und 1880 gelang es endlich. Man hatte die Technik des Sprang wieder enddeckt. Etwa zur selben Zeit wurden in Ägypten Kappen und Taschen in dieser Technik in einem Grab welches auf 400-700 n.Ch. datiert wurde gefunden. Nach weiteren Studien stolperte man über einige Frauen in einem sehr ländlichem ungarinischem Dorf welche noch eben diese Technik anwendeten um Kappen für Frauen herzustellen. So klärten sich auch noch die letzen Geheimnisse über den Abschluß eines Netzes und filigranere, grundlegende Techniken. Es fanden sich noch weitere Spangarbeiten in Österreich, Norddeutschland, Estland, Finnland, Jugoslavien, Persien, Tunesien, Afganistan und Pakistan. In Arizona, Mexico, Columbien, Peru, Venezuela und Guatemala werden noch bis heute hauptsächlich Gürtel mit Sprang hergestellt, meistens in einer komplett runden Form. Allerdings sind die ältesten und technisch anspruchvollsten Funde die aus Dänemark, Ägypten und Peru. 


Der Rahmen für eine Sprangarbeit muss so beschaffen sein, dass der sich aufbauende Spannung entgegengewirkt werden kann. Zum Beispiel druch eine flexible Stange, Knoten, einem Band.
Es sind ganz verscheidene Rahmenformen zu finden. Zu einer kleinen Sammlung gelant man durch einen Klick das den abgebildeten Rahmen obene.


Nun zur Technik: Beim Sprang wird ein langer Faden um zwei horizontal befestigte Stöcker oder Seile gewickelt. Der Abstand zwischen diesen Beiden entscheidet über die spätere Länge des Netzes, die Anzahl der "Schlaufen" über die Breite.
Eine kurze, bebilderte Anleitung für die einfachste Form des Sprang, Interlinking, findet ihr in meinem Blog: (klicke auf das Bild)


Weitere Techniken und vielfältige Erzeugnisse seht ihr auf den unten stehenden Bildern (ein Klick auf das Bild führt zum zugehörigen Blogeintrag).


gürtel
Ein gesprangter Gürtel
Länge: ca 100cm, Beite: ca 15cm. 
double-twist Methode




Beutel
Ein gesprangter Beutel
Höhe: ca 40cm
Breite: ca 20 cm
interlinking Methode 


Ein Obstnetz
Passend für ca. 6 Äpfel
double- und triple-twist Methode


Ein Beutel mit Pfadfinderlilie und Namen
double-face Methode

Firiwit - Neues  
  Gruppentreffen hoffentlich bald wieder jeden ersten Sonntag im Monat.  
Werbung  
  "  
geplante Projekte  
  - Bronzeguss
- Glasperlen
- Ziergehänge (Frauen)
- Fiebeln
- Gewichtswebstuhl bauen und benutzen
 
19151 Besucher (43321 Hits) haben sich bis hierher gewagt. ^^
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=